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geworden ob des Treibens der geistlichen Herren, welche ihnen die besten und schönsten Tänzerinnen raubten, und man meinte, die geist­lichen Herren gehörten in ihr Kloster, nicht aber auf den Tanzplatz, und wenn sie den Mädchen ihre Kirche verböten, sollten sie dieselben auch nicht in ihr Kloster locken. Die Sache gährte immer mehr, und als nun gar ein Mädchen für ein paar Tage verschwand und bei dem Wiedererscheinen gestand, es habe sich im Kloster von Vielany erlustigt, da ward endlich dem Fasse der Boden ausgestoßcn. Am nächsten Festtage, als wieder Tanz war und die Komaldulenser wieder hinabgeschlichen kamen wie lüsterne Kater, und sie wieder mit zarten Gefühlen die netten Krakauerinnen umschlichen, loderte die Eifersucht der Bauern auf, ohne Respcct vor der Heiligkeit des Kleides und des darin steckenden Herrn, wurden von rohen Bauernfäusten die weißen Kutten gründlich ausgeklopft, daß kein Stäubchen mehr darin war, und dabei wurde natürlich das heilige Fleisch der geistlichen Herren sehr unsanft mit berührf so daß es zweifelhafte Färbung zeigte, mit einem Worte: die frommen Pater wurden gründlich durchgegerbt."

Bravo, bravo!" jubelten einige Zuhörer, in die Hände klatschend.

Hurrah, so sollte es Allen von diesem Gelichter gehen!" rief ein Bürger.Wie ging es nun weiter?"

Höchst interessant," fuhr der Erzähler fort.Die Bauern wollten nun aus immer vor den frommen Herren Ruhe haben, sie traten vor den Bischof und dann vor den Senat der damaligen Republik Krakau, klagten die Mönche an und entwickelten solch ein langes Sündenregister der geistlichen Herren, daß die Behörden, welche die Begründung der vorgebrachten Klagen nur zu gut kannten, gar nicht anders konnten, als nun endlich einzuschreiten. Der Präsident des Freistaates ernannte eine Commission aus geistlichen und welt­lichen Mitgliedern, um die Ausschreitungen der Mönche des Klosters Vielany zu untersuchen. Diese Commission begab sich nach dem Kloster, hatte aber die Rechnung ohne den Wirth gemacht, denn die Mönche rochen Lunte und verweigerten sowohl den weltlichen, als den geistlichen Herren den Einlaß in das Kloster. Man drohte, die Pforte des Klosters mit Gewalt aufzusprengen; die Mönche lachten und erwiederten die Drohung damit, daß sie Fässer herbeirollten, sie mit Steinen füllten, Balken und dergleichen mit herbeischleppten und so die Pforte verbarrikadirten. Die Commission, welche mit dem