schrei eines Schweines , als eines Esels. Im Fall der Angst und eines großen Schmerzes wird es entsetzlich, stark und fürchterlich.
Das Junge ist nach der Geburt gleich größer wie ein wildes Schwein.
Die Elephanten bekommen gewöhnlich nur ein Junges, welches die Zähne gleich mll auf bie Welt bringt; selbst die grossen Eckzähne oder Hauer sind nach sechs Monaten schon einige Zoll lang, und diese nehmen bis in ein hohes Alter zu. Ein halbjähriger Elephant soll die Größe eines Ochsen haben. Die Zitzen eines weiblichen Ele- phanten liegen zwischen den Vorderbeinen. Will das Junge saugen , so legt es den Rüssel auf die Achsel der Mutter und faßt die Warzen mit dem Maule.
Der Elephant ist nach dem 2oten Jahre ausgewachsen, und mag wohl ein Alter von mehr als ioo, vielleicht von zweihundert Jahren erreichen. Eben daher sindet man die Elephanten in großer Zahl, wiewohl das Weibchen nur ein Junges bringt, und selten öfter, als alle drei Jahr trächtig wird. Dieß ist vorzüglich in Nie- dergumea der Fall, wo niemand den Elephanten so leicht angreifr, und wo man eben so wenig, wie in den übrigen Thetlen von Afrika die Kunst mehr kennt, die in Asien so alr ist, den Elephanten zu fangen, zu zähmen, und zu nützlichen Arbeiten abzunchren.
An den beiden Elephanten, Hans und Grete n, die sich vor einigen Jahren in Parts befanden, haben die Naturforscher mancherlei zu lernen , und manche That- sachen zu berichtigen Gelegenheit gehabt, wiewohl nicht Alles was in dem Werke des Hrn. H o u e t s enthalten ist , darum auch gleich neu und wichtig seyn muß. Man bemerkte bei diesen Elephanten Folgendes, mehr oder minder bekanntes.
Der Elephant trinkt auf zwei Tempos. Einmal zieht er erst den Rüssel voll Wasser; dann wird der Rüssel in den Mund gesteckt, und das Wasser kommt auf diese Weise an den gehörigen Ort. — Es scheint ein altes zwar, aber grundfalsches Vorgeben, daß der Elephant, ohne Zuthun des Rüssels, mit dem blossen Maule saufen könne.

