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Zwischen den Augen und'Ohren bemerkt man eine kleinen Spalte oder Ritze, etwa vier Linien lang, die ge­wöhnlich verschlossen ist, die aber von Zeit zu Zerr sich öffnete, und eine leimartige Feuchtigkeit herausließ , wel­che m grossen Tropfen zur Erde fiel. So bald diese Ab­sonderungen vor sich gingen, wurden die Thiere böse, und selbst ihre Wärter mußten sich in Acht nehmen. ES dauerte immer vierzig Tage, daß der Ausfluß vor sich ging. Zn den letzten dieser Tage waren die Thiere vor­züglich schltmm, aber auch krank und wollten oft nicht fressen.

Nach zwölf bis dreizehn Monaren sollen die jungen Elephanten die ersten Milchzähne (nähmlich d»e großen Hauzähne) verlieren.

Wenn sie sich legen, strecken sie alle Viere aus. Beim Setzen stützen sie sich auf den Steiß, und im Marschiren gehr es bergab sehr schlecht, welches bei die­ser Körpermasse auch wohl schwerlich anders seyn kann.

Sie untersuchten alles genau. Eines Tags harten sie emmal den Hut des Stallknechts, den dieser harte liegen lassen, erblickt. Sie holten den Hut, zeigten ihn sich einander, zerrissen ihn zuletzt, und frassen ein Stück davon auf.

Zn seinem wilden Zustande ist der Elephant über­aus gesellig, und man findet ihn «n Heerden von fünf­zig und hundert Stück, wo sie, wenn Nachstellungen zu befürchten sind, sich allezeit so gestellt haben, daß bte älcern und größer» die Seiten und Flanken decken, die jünger» aber zwischen den altern ihre Stellungen erhal­ten. Einzelne Elephanten allenfalls streichen allein hin­ter dem Trupp her, und nur diese sind es, die der Za­ger anzugreifen wagen darf.

Diese einzeln herumstreichenden Elephanten aber scheinen in solchen Gegenden, wo sie eben nicht von Menschen sind verfolgt worden, wenig Behutsamkeit an­zuwenden. Sie kommen den Negern z. B. bis dicht an die Hütten, die sie ihnen vfr sogar umwerfen.

Von der Dreistigkeit der Elephanten, die es nur mit Negern zu thun Habens, erzählt ein älterer Re»,

!) Vielleicht möchte, wüs hier der Dreistigkeit zugrschrie.