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einen ganz bedächtigen Schritt gehet, dennoch aber seine fünfzehn bis zwanzig Meilen des TagS ohne große An­strengung zurucklegt. Indessen ist der Gang^ desselben nicht sanft, und man soll sich nur nur Muhe "an £>ie hef-. tige Bewegung, und an das starke Schwanken gewöh­nen, welches man vorzüglich auf Schultern, Rucken und Kreuz mehr, als auf dem unbeweglichen Halse empfindet.

Selbst zur Llgerjagd hat man den Elephanten ab­gerichtet, indem man ihn gelehrt har, den Anfällen des Tigers auf jeinen Rüssel auszubeugen, und feine Zeit zu ersehen, wo er den Tiger ergreifen, oder löbliche Schlä­ge mit seinem Rüssel beibringen kann. Und von Siam erzählt man, daß man sonst Gefechte zwischen dem Ele­phanten und dem Tiger angestellt habe. Man bedeckte dem erster» seinen Rüssel mit Leder, um unter demselben gegen die Klauen des Tigers geschützt zu seyn.

Da man nun dieses nützliche Thier un häuslichen Zustande nicht vermehren kann, so bleibt kein andres Mittel übrig, als Jagd auf dasselbe zu machen und es einzufangen. Der Afrikaner freilich, der es gar nicht zu benutzen weiß, jagt^und erlegt das edle Thier nur dar­um, oder fängt es rn Fallgruben , um eS als einen zar­ten Leckerbissen zu verspeisen, und vorzüglich aus seinem Rüssel ein Göttergerichr zu machen. Und die vornehme Negerin macht e-n Prachtstück aus dem Schwänze des Elephanten, einen Fliegenwedel, welcher hier eben so hoch in Achtung steht, wie >n Indien der Schwanz der tibetischen Kühe. Verwegene Gesellen lauern daher im Hinterhalte der Büsche und in engen Pästen versteckt, dem Elephanten auf, und suchen ihm den Schwanz abzuhau« en. Der Elephant dagegen scheint den Neger zu verach­ten , gleichsam als hätte er ganz genau die Dürftigkeit der Hülfsmittel dieser Menschen überrechnet. Er kommt dicht bis an seine Hütte, und entflieht eben so wenia vor ihm, als er ihn beleidigt. 9

Der rohe Agageer, (eine Nation in Abysstnien oder Habesch) sucht (nach Bruces Erzählung) den Ele. phanten rn den Wäldern auf, wo derselbe ,n Heerde» umherstreift. Zwei Leute setzen sich auf ein Pferd, und zwar ganz nackt, um nicht an Bäumen und Gesträuch hängen zu bleiben. Der hinterste ,st mit einem breiten