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de; das heißt, man verspricht ihm Arak, Wein, öderem anderes starkes Getränk, und man erreicht gewöhnlich seine Absicht.
Wenn in Indien der Elephantenwärter mit seiner Frau in den Wald gehet, um Zweige und Laub für bin Elephanten zu sammeln, so befestigt man indessen den Elephanten an einer langen Kette. Oft überglbt man ferner Aufsicht ein kleines Kind, dessen er sich auch allezeit treulich annimmt. Kommt das Krnd allzunahe an das Ende seiner Kette, wo es in Gefahr wäre, beschädigt zu werden, so umschlingt er dasselbe mir seinem Rüssel sanft und behutsam, und trägt es wieder in den Mittelpunkt seines Kreises.
D ' O b so n v i l l e erzählt von einem Elephanten in Ostindien, der im Kriege durch eine Kanonenkugel eine Fleischwunde erhalten hatte. Man führte ihn in das französische Ho/pttal, wo er sich verbinden ließ. Nachdem man ihn zwei-oder dreimal dahin geführt hatte, ging von selbst dahin. Der Wundarzt mußte etwas beissende Mittel gebrauchen; ja er brannte einigemal die Wunde aus. Das verständige Thier hielt alles geduldig aus, wiewohl es ächzte und stöhnte, und äusserte Empfindungen der Dankbarkeit gegen den Wundarzt. Es war also kern Zweifel, daß ihn daS Thier als seinen Wohlthäter betrachtete. -
Ein andrer Elephant bei der französischen Armee, welche 1758 Madras belagerte, hatte sich eine Fußangel in den Fuß getreten. DaS xrrme Thier hielt allen Leuten seinen Fuß hin, und schrie sehr kläglich; aber niemand errieth, waS das Thier.wollte, denn niemand wußte seinen Unfall. Ein alter Soldat endlich schnitt mit einem Messer die Haut auf, holte die Angel heraus und verband die Wunde mit Arakhäuschen. Das Thier lag bei dem

