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ollen ganz still auf der Seite, und hielt geduldig den Fuß ansge streckt. Die Wunde wurde bald heil, und der Soldat rn Zukunft immer von dem Elephanten geschmei­chelt.

Ebenfalls hatte in einer Schlacht ein junger Ele- phanr eme starke Kopfwunde erhalten, die ihn ganz- theno machte, so daß er unmöglich konnte verbunden wer­den. Jedermann mußte sich einige Schritte entfernt Halten, denn wenn man näher kam, so lief er jvüthend davon. Der Wärter verfiel auf eineList. Er gab der Mut­ter des Elephanten zu verstehen, durch Zeichen und Worte, was er wünsche, und sogleich ergriff die Mutter das Junge mit dem Rüffel, und hielt es fest zur Erde nieder, wiewohl es gewaltig schrie. Der Wundarzt ver­band jetzt die Wunde; und täglich verrichtete die Mutier den vorigen Dienst, bis das Thier wieder-hergestellt war.

Man erzählt, daß auch die wilden Elephanten ih­ren verwundeten oder kranken Mitbrüdern allen ihren mög­lichen Beistand leisten, und wenn es stirbt, es sorgfältig mit Baumblättern und Zweigen bedecken.

Man hat sehr häufig bemerkt, daß der Elephant, wenn er durch eine Heerde Schafe geht, sie mit seinem Rüssel zur Seite drängt, damit er ke»ns davon zertrete» So hatte man auch zu Neapel in der königlichen Mena­gerie einen Elephanten, welcher auf den Straffen dieser Stadt ganz frey umherging, und niemand etwas zu Leide that. Die Kinder spielten mit ihm und er mit den Kin­dern , die er mit seinem Rüssel nahm, sie sich auf den Rücken setzte und auf sich reiten ließ. Dann setzte er sie wieder herunter. Den Maurern, die am Schlosse arbei­teten, half er so treulich und ordentlich, wie der beste Handlanger, und trug ihnen Wasser zu, welches er in einem großen kupfernen Gefässe aus einem benachbarten Brunnen schöpfte. Da er bemerkt hatte, daß man die durchlöcherten Gefässe zum Kupferschmidt schaffte, um