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sie ausbessern zu lassen, und einmal auch aus dem Gefäß, worein er schöpfte, das Wasser herauslief, so trug er dasselbe selbst zum Kupferschmidt, und, nachdem die Arbeit daran gethan war, nahm er das Gefäß wieder »» Empfang und setzte sein Geschäft damit fort.
Zn der Stadt Laknahor in Hindostan herrschte eine ansteckende Krankheit, die gewaltige Verheerungen anrichtete. Die Hauptstrasse nach dem Pallaste des Fürsten war mit Sterbenden und Kranken übersäet, welche man — so erzählt Herr L a w r i st o n — in dem nämlichen Augenblick auf die Erde hinlegte, in welchem der Nab ob (Fürst) auf seinem Elephanten vorbeintt. Es schien unmöglich zu seyn, (für ein europäisches Auge nämlich) daß der Elephant vorbeikommen könne, ohne die Unglücklichen zu zertreten, falls der Fürst^nicht äus- serst langsam ritt, oder wartete, bis die Strasse ge? räumt wäre. Der Nabob aber schien es eilig zu haben, und wartete nicht. Aber der gutmüthig kluge Elephant wußte, was er zu thun hatte. Er half einigen der Kranken auf die Beine, legte andere ganz Unvermögende mit seinem Rüssel auf die Serie, und schritt über die andern so behutsam geschickt, daß niemand beschädigt wurde. DaS Thier war hier menschlich, welches sich aber für die Grösse eines asiatischen Despoten nicht würde geschickt haben.
Der Elephant, welcher ehedem zu Versailles gehalten wurde, wußte recht gut, wer ihn neckte. — ES stellte sich jemand, als ob er »hm etwas in den Mund stecken wolle; aber es war nicht ernstlich gemeint. Der Elephant gab dem Spaßmacher einen solchen Schlag mit dem Rüssel, daß derselbe zu Boden stürzte und einige Rib- ben zerbrach.
Eben diesen Elephanten wollte ein Mahler mahlen, und zwar in der Stellung des aufgehobenen Rüssels und des geöffneten Mundes. Um ihn in dieser Stellung zu erhalten, warf ihm der Bediente des Mahlers einige Nüsse in den Mund — meistentheils aber stellte er sich

