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nur, als wolle er ihm solche hineuuverfeu. Dieß erbit­terte den Elephanten, der den Betrug wohl merkte, aber auch den wahren Urheber desselben richtig errieth , und daher auf diesen, auf den Mahler-selbst, mit fernem Rüs­sel einen ganzen Wasserstrom spritzte.

Dieser Elephqnt war geschickt genug, mit eben so viel Einsicht als Geduld die Schnallen eines Riemens aufzulösen, mir welchem nian seine Fusse gebunden hatte; ja als nachmals von dem Wärter die schnalle mit Bind­faden umwunden war, in welchen er viele kleine Knoten geschürzt harte, löste er dennoch die Knoten auf, und wlk- kelte den Bindfaden unbeschädigt ab. Die Nacht darauf, nack>dem er sich von seinem Riemen loSgemacht hatte, brach er d»e Thüre seiner Wohnung so geschickt auf, daß der Aufseher nicht einmal erwachte; durchwanderte ver­schiedene Gänge der Menagerie, brach Thüren auf, riß Mauern nieder, und besuchte die übrige Thiere, die da­durch so ln Schrecken gesetzt wurden, daß sie sich in den entlegensten Therlen des Thiergarten zu verbergen suchten.

Die Schildwachen bei der Menagerie zu Paris hatten Befehl erhalten, es nicht zu gestatten, daß die Zuschauer dem Elephanten Futter reichen möchten. Die meisten Schildwachen, bis auf eine, nahmen es eben nicht genau mit diesem Befehle, aber diese war, zum großen Verdruß der Elephantenfrau, sehr strenge. Diese wollte den strengen Soldaten milder machen, und be­spritzte ihm dev Kopf mit Wasser, aber vergebens.

Eines Tages reichte ein Zuschauer dem Weibchen ein Stück Bror; die Schildwache sähe es, und wollte eben ihr gewöhnliches Verbot anbringen, aber das Weib­chen trat sogleich vor ihm hin, und spritzte ihm eine große Menge Wasser, zum Gelächter aller Umstehenden, »ns Gesicht. D,e Schildwache wischte sich das Gesicht ab, und war aufs neue wachsam, und hatte bald Ur- sach, die Erinnerung, dem Elephanten nichts zu reichen, bei einigen Zuschauern zu wiederholen. Das Weibchen empfand dieß so übel, daß sie dem Soldaten die Flinte enrrlß, ihren Rüssel darum wand, mit -en Beinen dar-