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gegen die, welche man anzubauen pflegt, keinen Samen bringt, aber dagegen an drei-bis vierhundert große Früchte hat, welche an Größe noch die oraheitischen übertreffen, und eine Nahrung geben, die von den Franzosen dem Weitzenbrote weit vorgezogen wird. Eme solche Frucht hat neun bis zehn Zoll im Längendurchmesser, bei sieben bis acht Zoll Brette.
Erwägt man, welches Gewicht eine solche Frucht haben muß, so begreift man leicht, wie wohlthätig die Absicht der Natur, und wie weise sie ist» diese Früchte nach und nach reif werden zu lassen, indem unter der Last des gesammten Gewichts der Baum zusammenbrechen müßte, zumal der jüngere Baum. — Ein ausgewachsener Baum macht einen Umkreis von ZO Fuß Durchmesser.
Man behauptet, daß diese, vielleicht größte Art des Brotfruchtbaums einen Thonmergelboden liebt, und Ebenen , die nicht viel über die Meeresfläche hervorragen. Zn Otaheiti ist auch in der That der Brotfruchtbaum nur vorzüglich in der Ebene, zwischen dem Meere und den Bergen anzutreffen. Zn den S a n d w i ch i n s e l n hingegen, (wo aber dieselben lange nicht so häufig ange- bauet werden) trlfft man dieselben auf Höhen gepflanzt an, und sie sollen hier einen noch reichlicher» Ertrag geben.
Wäre es möglich, daß dieser Baum bei uns glücklich fortkommen könnte, so wäre die Erleichterung, die er unserm vertheuerten und armseligen Leben bringen möchte , ganz unglaublich. Leider ist an diese Möglichkeit nicht zu denken, und es ist ein bloßer eitler Gedanke, welchen einige Franzosen gehabt haben, daß dieser Baum im südlichen Frankreich wohl fortkommen dürfte. Es ist sogar noch ungewiß, welchen Erfolg die Versuche der Engländer gehabt haben, denselben auf ihre westindischen Besitzungen , vorzüglich nach Jamaika zu verpflanzen.
Welch emen großen Segen dieser Baum für jene glücklichen Gegenden enthalte, läßt sich sehr leicht übersehen. Wre viel Mühe hat der Ackermann, der von dem Ertrage seines Bodens leben will. Es muß der Boden jährlich aufs neue mühsam bearbeitet , es muß das Land umgerissen, bedüngt und gepflügt, gesäet und nach der Ernte gedroschen, es muß Vieh darauf gehalten werden;

