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Haselstauden eine fast gleiä-e Form haben, müssen noch getrocknet als Zunder dienen.

UebrigenS gehört der Brotfruchtbaum zu den Ge­wächsen mit halbgetrennten Geschlechtern d. h. es sitzen zwar, wie bei uns auf den Haselstauden, bei Kürbissen und Melonen, die männlichen und weiblichen Samen- werkzeuge jede besonders, jedoch auf einem gemein­schaftlichen Stamm. Der Kelch der Blume ist zweischalig und die.Blumenkrone fehlt.

Die Palmbäume

kann man gleichsam die Könige und Fürsten des Pflan­zenreichs nennen. Zn der That verdienen sie unter den Pflanzen den ersten Rang, nicht nur der Höhe und Ma­jestät ihres Wuchses wegen allein, sondern auch wegen der überaus mannichfaltlgen und bedeutenden Vortheile, die sie dem Menschen gewähren.

Weit über die andern Bäume des Waldes hinaus erheben sie ihre stolzen immergrünen Kronen, die auf dem geraden, starken, zweig-und blätterlosen Stamme pran­gen, und trotzen dem Grimm der stärksten Stürme, so sehr, daß sie kaum zu wanken scheinen. Es gibt indessen auch kleinere Palmen, die kaum einige Ellen hoch wer­den , und die Zwerge ihres Geschlechts sind; doch sind deren wenige gegen die reiche Zahl der hochwüchsigen Palmen, die Asien , Afrika und Amerika hervorbringt. Zn der That findet man den Palmbaum in diesen genannten drei Erdtheilen, unter den Wendekreisen und in deren Nähe, in gleicher Schönheit und Vollkommenheit. Doch besitzt auch das südliche Europa einige Arten.

Unschätzbar sind diese Bäume für die Einwohner je­ner genannten drei Erdtheile, und in manchen Gegenden wohl nicht viel weniger, als was der Brotfrllchtbaum für Otaheiti und andere Südsee»nseln ist. Zhr Saft, ihre Blätter, ihre Fasern, ihr Holz , ihre Früchte, alles ist dem Lebender Menschen , zur Nahrung, Wohnung, zu Grräthen und zur Bekleidung dienstbar, und mit Recht hat man in alten Zeiten dem großen ausgezeichneten Ver­dienst den Palmzweig in die Hand gegeben.