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242 . Auf Leknewand. 20^ Zoll breit, 26j Zoll hoch.
Im Mittelgründe einer gebirgigen Landschaft liegt eine Burg auf niedrigen, aber steilen Klippen, welche sich an einen höhern, dahinter liegenden Berg stützen. Ein Fluß stießt der Burg ruhig vorbei, stürzt sich indeß im Vorgrunde brausend über Klippenstücke und Klippen, von welchen die rechts, einen schönen Eichbaum, die links dm gegen Gebüsch, sämtlich mit dem Gepräge des Herbstes trägt. Die bewölkte Luft harmonirt mit dem sonstigen Tone der Landschaft.
Bezeichnet mit dem Namen des Künstlers.
Wenn schon bemerkt worden, daß I. Nuysdael nie sein Vaterland verließ, ist es um so mehr zu bewundern, daß er so herrlich verstand Wasserfälle, besonders kleine darzustellen. An größere wagte er sich selten; diese würden auch wenig mit einer Neigung für melancholische Kompo- sitkonen stimmen. Der nordische Gebirgbewohner findet freilich Etwas an dem dunkeln, grünlichen Ton inseinen Wasserfällen zu bemerken.
243 . Auf Leinewand. 24 Zoll breit, 30 Zoll hoch.
Rechts im Mittelgründe erheben sich einige charakteristische Eichbäume, und zwischen diesen niedrigere Waldpartien. Links ist eine Aussicht auf einen ländlichen Hintergrund. Nach dem Vorgrunde zu läuft ein Weg, worauf Rindvieh und Schaafe, größtentheils liegend, von v. d. Velde (?) gewählt.
Die Thiere sind gut gezeichnet, aber weniger glücklich beleuchtet. Die Luft ist mit leicht hingemahlten Treibwolken angefüllt, durch welche man den klaren, blauen Himmel sieht. Es ist sehr kraftvoll und harmonisch gewählt, und mit dem Namen des Künstlers bezeichnet.

