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Meindert Hobbcma.
Geboren in den Niederlanden, lernte bei I. Ruysdael und lebte in der Dritte des 17ten Jahrhunderts.
244 . Auf Holz. 25 Zoll breit, 19 Zoll hoch.
Ein großer, üppiger Eichbaum steht, mit niedrigem Gebüsch im Vorgrunde rechts, vor einem alten, grund- gemauerten, niederländischen Bauerhause, welches seinen Giebel und einen kleinern, strohgedeckten Schoppen nach außen kehrt. In der Mitte sieht man einen Weg, welcher von dem Hause, das auf einer Anhöhe steht, hinter der Eiche weg, nach einem Wasser führt, das am Ende des Weges indeß nicht breiter ist, als überschritten werden zu können und vielleicht nur von einem, links im Mittelgründe befindlichen, über seine Ufer geschrittenen, See entstanden ist, der nun den Weg bespühlt und in eine Pfütze ausläuft, die den Vorgrund rechts ausmacht. Im Hintergründe, rechts vom See, ist eine Waldstrecke. Ein Wandrer geht den Weg; und ein weißer Hund löscht seinen Durst im Vorgrunde aus der Pfütze.
Man vermuthet dieses, von einem tüchtigen Meister gemahlte Bild, sey von oben genantem, ausgezeichneten Nachfolger Nuysdaels. Wie dem auch sey: hier ist ein schönes Gemählde geliefert, worin etwas mehr Munterkeit herrscht als in den, zur Traurigkeit gestimmten Arbeiten des Lehrmeisters.
Johann Regnier de Vries.
Eleve von Ruysdael.
245 . Auf Holz. 12z Zoll breit, 14 Zoll hoch.
An einem Gewässer liegt ein altes, grundgemaner- tes, strohgedecktes, niederländisches Bauerhaus mit einem

