und Mühen dieses Lebens?
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und Chaldäer Israel ansielen und gefangen hinwegführten. Sie waren die Ruthe in der Hand Gottes, um das Volk zu schlagen und dann von ihm weggeworfen zu werden. L wehe Assur! rief seine Stimme, der meines Zorns Ruthe und ihre Hand meines Grimms Stecken ist. Ich will ihn senden wider ein Heuchelvolk — wie wohl er es nicht so meinet und sein Herz nicht so denket *). Fürwahr, der Herr weiß zu finden und zu treffen, wen er will und wodurch er will. Er weiß nicht weniger zu treffen den, der sich sicher achtet und keiner Gefahr gedenkt, als den zu erretten, dem ringsher Verderben droht. Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu erlösen, die Ungerechten aber zu behalten zum Tage des Gerichts **).
Die Leiden dieses Lebens erscheinen nicht Allen in demselben Licht und sind darum für Alle auch nicht gleich bitter und schmerzlich. Dies erfahren wir auch ohne die göttliche Belehrung in der heil. Schrift zu Rathe zu ziehen. Nicht wahr, der Druck und Schmerz einer Prüfung hängt nicht allein ab von ihrer eigenthümlichen Natur, sondern vornehmlich von der Ansichtsweise und Gemüthsgeftalt dessen, der sie erduldet? Und,
*) 2es. 10, 5—7. **) 2 Petri 2, 9.

