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Haus einkehrtet für diese Nacht, statt hier in der Kirche, wo es kalt ist und wo ich euch kein Schlafplätzchen vergönnen darf?Daß sich's unter Dach und am warmen Ofen besser ruht, denn hier, das weiß ich wohl," sprach der Fremde,aber wer wird einen Rei­senden um Gotteswillen aufnehmen mögen, der feinen letzten Pfennig ausgegeben hat?"Wie man anklopft," sagte der Schulmeister,so wird einem aufgethan, und ein gut Wort findet anch eine gute Statt. Es find ihrer noch Etliche, die gastfrei sind ohne Murmeln; geht nur an die nächste Thür' und versucht's."Wo ist denn die nächste Thüre," fragte der Fremde,und wie heißt das Oertlein hier auf dem Berge?"DaS Dörfchen heißt der Veitsberg," sagte Justus,und die nächste Hausthüre ist die meine."Und wer seyd ihr?" fragte langsam der Fremde.Ich bin der Schulmeister vom Veitsberg, mrd biete euch ein warmes Nachtlager an, sogar von Herzen gern, wenn ihr mir als ehr­licher Christenmensch in's Aug' sehen könnt, und an- nehmeu wollt, was» mein klein' Haus vermag, ein freundlich Gesicht und einen Bissen Abendbrod."

Der Fremde stand zögernd noch auf demselben Flecke und schaute bald den Justus an , bald sah er in die Nacht hinaus. Dann brach er das Schweigen mit der Frage :Sevd ihr beweibt, Herr Schulmeister ? "Das Bedenken, das in eurer Frage liegt," sagte Justus, kann ich errathen, und will's schnell beben. Ja, der liebe Gott hat mir ein Eheweib beschieden; aber meine Dorothe denkt wie ich:Brich den Hungrigen dein Brod, und die, so im Elend stnd, führe in dein Haus." Sie wird weder scheel sehen, noch maulen, wenn ihr her­ein kommt. Auch seyd ihr nicht der erste Fremde, der