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nicht mein Name; meines Vaters Namen zu führen, schäme ich mich."

Bei diesen Worten waren die Wandrer aus dem Walde getreten. Sie standen auf einer Höhe, und vor ihnen breitete sich nach Westen hin ein herrliches Thal mit mehreren Dörfern aus.Kennt ihr die Gegend?" fragte der Schulmeister den Fremden.Wohl, kenne ich sie," war des Fremden Antwort.Das da drüben am Berge mit dem Schlosse, das so hell in der Sonne glänzt, das ist Buseck, und dort im Thale sehe ich die Thürme von Gießen. Ach dürfte ich es wieder meine Vaterstadt nennen!"Muth gefaßt, junger Freund," sagte Justus,wenn die Sonne untergeht seyd ihr dort. Lebt wohl!" Unter herzlichem Händedruck schieden sie.

O wie mag dir der Heimweg so süß und friedlich gewesen seyn, du guter Justus! Du hast ein gut Tage­werk heute vollbracht; von dir gilt, was dort der Pro­phet sagt:Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Boten, die da Frieden verkündigen, Gutes predi­gen, Heil verkündigen; die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!"

Dort ruft, o möchte Gott es geben!

Vielleicht auch mir ein Sel'ger zu:

Heil sep dir, denn du hast das Leben,

Die Seele mir gerettet du I O Gott, wie muß das Glück erfreu'n,

Der Retter einer Seele fepnl"

Es war Abend, und der Fremde stand am Thore der Stadt Gießen. Unerkannt, wie er bis dahin ge­blieben war, wollte er sich an der Wache vorbei in die wohlbekannte Stadt einschleichen; aber die Schild­wache, die am Thore stand, vertrat ihm den Weg,