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gemacht, ihn in eine Schatzgräberbande hinein zu ziehen. Man gab ihm Bücher zu lesen, wie wir sie früher ge­schildert haben, und seine lebhafte Einbildungskraft ent­zündete sich dermaßen, daß er in jedem alten Gemäuer, und in jeder Kirche einen vergrabenen Schatz witterte. Da er in diesen Büchern auch geheimnißvolle Andeu­tungen über den Einfluß der Gestirne auf das Heben der Schätze fand, so richtete er sein Augenmerk auch auf den Kalendermann, und hoffte zuversichtlich, auch den für seine Pläne zu gewinnen.

So kramte er denn in's Lange und Breite seine ganze Weisheit vor dem Schulmeister aus, und fragte namentlich, was er von den Astralgeistern halte, und welche Zauberformeln und Sprüchlein er kenne, um diese Geister sich zu Dienst zu machen.

Kaspar," sagte der Schulmeister,eure Rede verstehe ich nicht, weiß überhaupt nicht, wie solch' fau­les Geschwätz aus dem Munde eines Christenmenschen kommen kann. Mein geringes Wissen beschränkt sich nur auf das, was ich über den Gang und Lauf der Gestirne von andern Sternkundigen gelernt, und durch eigne Beobachtung und Berechnung mir angemerkt habe. Darnach sind Sonne, Mond und Sterne Lichter an der Veste des Himmels, oder Werke des großen Bau­meisters, die da scheiden Tag und Nacht, und geben Zeichen, Zeiten, Jahre und Tage. Da sie das sind, so regieren sie wohl die Welt, die wir bewohnen, sind auch wohl dienstbare Geister, gemacht zum Dienst um Deren willen, die erwerben sollen die Seligkeit, da sie uns Gott kennen und seine große Oekonomie bewundern lehren, und uns verlangend machen nach dem Licht, das droben ist, in das nicht eingehen kann irgend etwas