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Unreines und Beflecktes. Aber von euren Stern- und Astralgeistern weiß ich nichts, denn es steht davon nichts in heiliger Schrift."
„Ihr habt Recht," sagte der Kaspar darauf, „aber wisset ihr denn nicht, daß es neben der Weisheit, die in heil. Schrift steht, noch eine andere giebt, die den Patriarchen und Propheten und Aposteln und vielen Weisen der Vorzeit ist insgeheim mitgetheilt worden, und die sich so von Geschlecht zu Geschlecht fortgepflanzt hat, gleichsam auch als ein heilig Wort neben dem geschriebenen? Diese Weisheit aber ist nicht Jedermanns Ding, sondern nur der Auserwählten und insonders Begnadigten, die da lehret einschauen in die Tiefen und Abgründe aller Dinge, die im Himmel und auf Erden sind,, und mittelst des wahren Schlüssels aufschließen, „alle Schätze in der Höhe und in der Tiefe."
„Hört, Kaspar," sprach der Schulmeister mit tiefem Ernst, „jetzt verstehe ich euch, aber jetzt warne ich euch auch, wohl von euch zu sehen, daß euch der Stein der Weisen, den ihr suchet, nicht zum Stein des Anstoßes werde. Ihr treibet Fürwitz mit dem heiligen Bibelbuch. Wohl weiß ich, daß es dort im Hiob heißt: „Ach, daß Gott mit dir redete, und thäte deine Lippen auf und zeigte dir die heimliche Weisheit;" wohl kenne ich das Sprüchlein aus Davids Bußpsalm: „Du lassest mich wissen die heimliche Weisheit;" aber solche heimliche Weisheit ist nichts anders, als was der Geist Gottes einem Jeden giebt, der darum bittet, nämlich immer tiefere Erkenntniß von Gottes väterlichem Rath, daß in keinem Andern Heil sey, denn in Christo Jesu. Der ist und bleibt der wahre Stein der Weisen, und daran hebt, so lange ihr lebt. Denn diese Weisheit, die

