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Albus verkauft und dafür dieß und das in's Haus geschafft, das fehlte; versuch's einmal, Lieber, ob's auch so thut! Und ich lachte und Dorothe mit und die Kinder auch, und hat uns unser Mittagsbrod gar trefflich geschmeckt. Da Hab' ich abermals gelernt, was der Apostel sagt: „Lasset euch begnügen mit dem, das da ist." _
13 Die Tiefe.
Einige Wochen nach dieser Unterredung, die dem JustuS manches Bedenken verursachte, besuchte er am Nachmittag einen kranken Freund in Reinhardöhain. Das trauliche Gespräch that dem Kranken wohl, und er bat den Schulmeister, als der mit der Nacht wieder heim wollte, noch um ein Stündchen, und als das verflossen war, noch um ein zweites, und der Wächter blies bereits die zehente Stunde, als er Hut und Stock ergriff, dem Kranken die Hand reichte, und in Gottes Namen hinausschritt in die Nacht. Die Nacht war dunkel, aber der Himmel frei von Wolken, und des Weges wohl kundig, beschaute sich der Kalendermann die Sterne am Himmel mit allerlei gottseligen Gedanken und ernsten Ueberlegungen. So schritt er den Weg hinauf zum Wirberg.
Es hat aber auf dem Wirberg früher ein-Kloster gestanden, von Nonnen bewohnt, die zur Zeit, als Luther mit der Predigt des Evangeliums auftrat, keines guten Gerüchtes sich erfreuten. Denn es ging auf dem Wirberg gar ärgerlich zu, und die Klosterfrauen trieben allerlei Kurzweil, die sich schlecht mit ihrem Stande vertrug. Da machte der Landgraf von Hessen, mit Namen Philipp, kurzen Procep mit ihnen, trieb
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