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nicht dem Haus auf Sand gebaut, das jeder Windstoß des Schicksals zertrümmern konnte, sondern er war auf Felsen gegründet, und mit ihm überwand er die Furcht vor der Zukunft. Was aus ihm und den Seinen wer­den sollte, wenn man ihn von Amt und Brod triebe, das bedachte er nicht mit menschlicher Sorge, das be­fahl er dem treuen Gott, dem er von ganzem Herzen diente. Täglich betete er mit den Seinen seinen Lieb­lingspsalm :Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts -mangeln," und es gab Stunden/wo in der schwerbe­drängten Familie eine Glaubensfreude herrschte, die sie früher in besseren Tagen nicht gekannt hatten.

Doch die Noth ging damit nicht zu Ende, sie stieg vielmehr von Tag zu Tage. Es kamen eine Menge Beschuldigungen zum Vorschein über die Art seines Schulunterrichts, über die Behandlung der Kinder, ja sogar über seine Rechtgläubigkeit. Das meiste Gewicht legte der Untersuchungsrichter auf die Beschuldigung, daß der Schulmeister mehrmals unter der Predigt den Gottesdienst verlassen und im Universitätswäldchen nach Holzfrevlern gespäht habe. Mußte diese Beschuldigung nicht furchtbar für einen Mann von des Justus frommem Sinn seyn! Und doch schienen gerade in diesem Punkte seine Neider recht zu haben. Ja, der Schulmeister war wirklich mehrmals unter der Predigt aus der Kirche weggegangen; aber nicht um seines Dienstes als Uni­versitätsförster zu warten, sondern um daheim nach seinem kranken Weibe zu sehen. Dorothe lag an schwerer Krankheit darnieder, und die Angst um sein geliebtes Weib hatte ihn zweimal seiner Psticht vergessen lassen und ihn Heimgetrieben, ehe die Predigt vollendet war. Immer hatte er sich vorgenommen, sein Unrecht, das