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gesicht, das Alles, Schulmeister, findet ihr bei mir. So lang ich lebe und der liebe Gott das Feld segnet, sollt ihr nicht Noth bei mir leiden. Und nicht wahr, ihr schlagt's nicht aus? Gebt die Hand, Schulmeister, laßt mich euer Freund in der Noth werden!"

Büttner," sprach der Schulmeister, indem er eine Thräne im Auge zerdrückte,Freund in der Noth seyd -ihr längst gewesen. Es ist Mancher von mir abgefal­len , seit man mich verfolgt, und weicht mir scheu aus, gleichsam als fürchte er, durch mich in üblen Geruch zu kommen. Ihr aber habt gethan nach Sirachs Wort: Bleibe treu deinem Freunde in seiner Armuth." Das vergelt euch Gott! Ja, Büttner, ihr liebet treuer, denn ein Bruder, und liebet mit der rechten Liebe, warum soll ich des Bruders Hand verschmähen! Ja, ich komme zu euch, wenn ich von hier fort muß, aber nur aus so lange, bis Gott weiter hilft.

Denn Weg' hat er allerwegen,

... An Mitteln fehlt's ihm nicht."

Es war Sonntag Morgen. Der Schnee wirbelte in dicken Flocken zur Erde nieder, und verhüllte die ganze Natur in graue Dämmerung. Der Schulmeister vom Veitsberg hatte eben von den Seinen Abschied genommen, um den Dienst seines kranken Amtsbruders in Queckborn für diesen Sonntag zu versehen. In sei­nen Reisekleidern, einen langen Stock in den Händen, ging er erst in seine Kirche, zog die Glocke zum ersten Kirchenzeichen und schritt dann, des Weges wohl kun­dig, hinab in's Thal. Wer heute über Feld wollte, der mußte auch des Weges kundig seyn. Denn von einer Bahn war in dem tiefen Schnee keine Rede; bei