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jedem Fußtritt brach man in die Schneemasse ein. Doch das Ziel ward von unserem Justus bald erreicht, der Dienst ward gethan, und am Krankenbette seines Amts­bruders sitzend, ward manches trauliche Wort geredet, von Zeit und Weltbegebenheiten, von des Freundes langer Krankheit, und von Gottes wunderbaren Wegen.

Sprecht nicht, Herr Bruder," sagte der Justus, von eurem Kreuz, als sey es so unerhört und von Wenigen also erlebt. Wohl ist's hart, daß ihr nun­mehr schon in den dritten Monat hinein müsset das Bette hüten; glaub's auch wohl, daß euch manchmal der Muth' sinkt, und euer Gebet zum Seufzer wird: Ach Herr, wie lange! Kann mir denken, wie es einem Hausvater seyn muß, wenn er die Kindlein ansieht, noch so zart und klein, und dabei denken muß, wer wird sie nähren und kleiden und ihnen Obdach geben und sie zur Gottesfurcht auferziehen, wenn des Ver­sorgers Äug' im Tode bricht? Ach, wir Schulmeister jetziger Zeit sind gar übel daran! Einen Sold zum Leben und Sterben zu wenig, Sorg' und Mühe Jahr aus, Jahr ein, und in steter Angst, daß man uns den Abschied gebe, ohne Urtheil und Pension! Jst's ein Wunder, daß wir Alle so gedrückt einher gehen, und uns oft so winterlich und kalt zu Sinne ist. Aber, lieber Bruder, wie es dort heißt im Lied:Je größer Kreuz, je süßer Glaube," so darf auch von uns das beste Theil nicht genommen werden, sonst sind wir zwiefach arm und verlassen. Christi Wort:In der Welt habt ihr Angst, aber seyd getrost, ich habe die Welt überwunden," soll uns seyn die Inschrift auf unserer Fahne, darauf wir wie der Soldat hoffend

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