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schauen, ob's auch donnert und blitzt um uns hef im Kampf, und die Wunden der zeitlichen Trübsal wehe thun. Ihr steht dem Grabe nah ob eures Leibes Schwachheit, mir haben böse Zungen auch ein Grab gegraben, und vielleicht muß ich hinab, und Niemand weiß, wie unrecht mir geschieht, denn mein Gott im Himmel.Sollte aber Gott nicht retten seine Aus­erwählten , die zu ihm Tag und Nacht rufen?" Ja, sag' ich und sag' abermals ja, und rufe mit Hiob: Bis daß mein Ende kommt, will ich nicht weichen von meiner Frömmigkeit!" Denn es stehet geschrieben: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott!"

Da brach ein Sonnenstrahl durch die grauen Win­terwolken und fiel auf's Bett des Kranken und über sein Angesicht ging der Friede Gottes.

Der Rückweg nach dem Veitsberg war eben so mühsam, als der Weg am Morgen. Obgleich das Schneegestöber nachgelassen hatte, war doch die Spur vom Morgen gänzlich verwischt, und wieder mußte Justus den Weg brechen; denn bei diesem Wetter mochte kein Fußgänger hinaus. So war er an jene Stelle im Walde gekommen, wo der Fußpfad von Queckborn nach Veitsberg die Grünberger Landstraße durchschneidet. Jetzt führt dort eine bequeme Chaussee, aber der da­malige Weg ging bald über Hügel weg, bald durch Hohlwege hindurch. Einen solchen Hohlweg durch- schnitt auch der Fußpfad.

Eben war Justus in denselben eingetreten, und arbeitete sich rüstig durch den Schnee, als das Wiehern eines Pferdes an sein Ohr drang. Dieser Ton, der