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2)a$ hat er gut gemacht," sprach ernst der Buchhal­ter, als er die Aufgabe geprüft hatte.Nun schreib' er in zehen Minuten einen Brief nach Amsterdam an das Handlungshaus Heeren und Comp., und zeig' er an, daß die verlangten Maaren abgegangen seyen." Mit der Uhr in der Hand stand der Buchhalter neben dem Jüngling; nahm dann den Brief in Empfang, durchsah ihn und sagte:Man gehe hinein, und setze sich rechter Hand an den ersten Pult; man ist von heute an Schreiber mit unbestimmtem Gehalt."

So war denn Heinrich Schreiber im Hause des Herrn van der Bruck zu Delft; aber dem eigentlichen Zweck seines Hierseyns war er in zwei Monaten um keinen Schritt näher gekommen. Seinen Herrn hatte er noch mit keinem Auge gesehen; der wohnte in einem Hause, das im Hintergründe eines großen Gartens lag, der das Kaufhaus nebst den dazu gehörigen Ge­wölben und Speichern von der Herrnwohnung schied. Der Buchhalter holte Morgens die Befehle bei dem alten Herrn," wie er genannt wurde, und von einem jungen Herrn war durchaus keine Rede. Auch war jede Stunde im Tage so eiugetheilt und mußte so be­nutzt werden, daß zu Fragen und Erkundigungen we­nig Zeit übrig blieb. Schweigend verrichteten alle Haus­genossen ihre Arbeit; Ordnung wurde in Allem, im Schlafen, im Ruhen, in der Arbeit wie in der Erho­lung gehalten, strenge Ordnung, und wer sich dieser nicht unterwerfen wollte, der ward seines Dienstes ent­lassen. Dem Buchhalter zu Gefallen leben, war nicht leicht. ^

Doch Einer war im Hause, von dem Heinrich sich Aufschluß versprach über alle Fragen, die ihm je