Religion der Chinesen *)

Religion überhaupt.

,^^iese Nation, weit entfernet, sich zum Atheismus zu bekennen, dessen man dieselbe lange Zeit hindurch beschuldiget hatte, bethet nur einen einzigen Gort als das höchste Wesen, als den Schöpfer, Herrn, Erhal-- ter und Regierer der ganzen Welt an / dem sie Gebe- the und Gelübde darbringet.

Die vornehmsten heiligen Bücher der Chineser sind :, das berühmte Schu-King, und das Tschu - Xsm; das erste redet von alten Zeiten; das andere enthaltr die Geschichte von 12 Königen des Königreiches Lu,

1 China gränzet gegen Morgen und Mittag an das orientalische Weltmeer, gegen Abend an das eigent­liche Indien, oder Jndostän das Gebicth des Groß- Mogols, gegen Mitternacht an die grosse astatische Tatarey Man nennet es sonst noch Tschina, auch Lina. Indessen ist dieses Lina nicht sowohl das ei­gentliche China, als vielmehr Conchinchina (Codiia- «hiua) an der östlichen Küste von Ostindien.