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setzt zuerst den guten Wein auf, und dann wenn sie genug getrunken haben, den geringem; du aber 11 hast den guten Wein bis jetzt aufbewaret. Diesen Anfang der Wunder machte Jesus zu Kana in Gali­läa, und er offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Erklärungen.

1. Zu Kana, unweit von Nazareth. Wahrscheinlich war der Bräutigam oder die Braut mit Maria, der Mutter Jesu, verwandt, weil sie zur Hochzeit geladen wurde.

3. Maria scheint aus Liebe und Sorgfalt für die Ehre der Brautleute von Jesu verlangt zu haben, dass er aus eine wunderbare Weise Wein herbeischaffen, und die Brautleute aus dieser Derlegenheit reißen solle.

4. Frau! Darum haben wir uns eigentlich nicht zu bekümmern. Jesus spricht hier als Sohn Gottes. Erhalte zwar beschlossen, dem Mangel an Wein auf wunderbare Weise abzu­helfen ; aber der Augenblick, wann er dieß thun wollte, wann das Wunder den meisten Eindruck auf die Anwesenden machen würde, war noch nicht gekommen; denn Jesus wirkte das Wunder nicht, um nur dem leiblichen Bedürfnisse abzuhelfen, sondern um dadurch alle Anwesenden in dem Glauben an seine göttliche Sendung zu befestigen.

5. Maria hoffte aus die Macht und Güte ihres göttlichen Sohnes ; deswegen befahl sie den Dienern, aus alle Winke Jesu genau Acht zu haben. Und sie hoffte nicht umsonst.

6. Das öftere Waschen und Reinigen des Körpers war bei den Juden geboten. Dazu brauchten sie große steinerne Krüge, die mit Waffer gefüllt dastanden.

8. Gießet nun etwas von dem Waffer in einen Becher, und bringt ihn dem Aufseher des Gastmahles.