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b. Es gibt ein allgemeines Gericht, wo die Guter^ von den Bösen aus immer getrennt, die Guten ewig im Himmel belohnt, die Bösen ewig in der Hölle bestraft werden.

a. Die Apostel waren für den Acker ihres Herrn besorgt. Eben so sollen die Dienstleute und Untergebenen für das Beste ihrer Herren und Vorgesetzten jederzeit Sorge tragen, und allen Schaden von ihnen zu entfernen suchen.

b. Wir sollen die Sünde verabscheuen und fliehen; aber die bösen Menschen nicht hassen und verfolgen. Duldet sie doch Gott, der höchst Heilige! Lässt er doch feine wohlthätige Sonne täglich über die Guten und Bösen ausgehen. Lässt er doch seinen fruchtbaren Regen über die Saaten der Gerechten und Sünder herabfallen.

e. Gott ist zwar langmüthig und von großer Erbarmung; aber auch zugleich höchst gerecht. Nie sollen wir vermessentlich aus Gottes Barmherzigkeit sündigen, sondern Gottes Güte und Gnade soll uns zur Besserung ermuntern, damit wir ja nicht seine Liebe und sein Wohlgefallen durch unfern bösen Lebens­wandel auf ewig verlieren, und seiner Erbarmung aus ewig uns unwürdig machen.

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Evangelium am sechsten Sonntagenach d er Er sch ei nung. S. 36.

Inhalt. Jesus schildert in dem Gleichnisse von dem Senskörnlein den kleinen Anfang und die künftige weite Aus­breitung seiner Kirche aus Erden; und in dem Gleichnisse vom Sauerteige macht er seine Zuhörer aus die wohlthätigen Wir­kungen aufmerksam, welche die Lehre des Evangeliums in den Herzen der Menschen hervorbringen soll. Matth. 13, 3135.