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а. Jesus, als Richter der Welt, der da kommen wird,

zu richten die Lebendigen und die Todten, beurtheilet und belohnet uns am Tage des Gerichtes nach unserm festen

Glauben, nach unserem Eifer im Guten. Je fester unser Glaube,

je größer unser Eifer, unsere Treue im Guten, desto größer

unsere Belohnung und Seligkeit. Wie tröstlich und erfreulich ist dieß für den redlichen Frommen, der im Kleinen und im Stillen Segen um sich her verbreitet, und dem es nur an Gelegenheit und Mitteln fehlt, mehr Gutes zu wirken.

б. Die künftige Glückseligkeit der Heiligen und Aus­

erwählten hat verschiedene Grade nach dem Maße ihrer Fröm­migkeit und Tugend.

а. Niemals sollen wir gegen Gottes Anordnungen mur­ren, wenn wir größere Leiden und Mühseligkeiten als andere Menschen auszustehen haben, wenn wir weniger zeitliches Vermögen, nicht so viel Ehre und Ansehen als andere besitzen.

Gott ist immer gegen uns höchst gütig, auch wenn er uns zu vergessen, wenn er gegen uns hart zu sein scheinet. Seien wir auch mit dem Wenigen zufrieden, und dankbar gegen Gott.

б. Hüten wir uns vor Misgunst und Neid. Genießt

unser Nebenmensch ein größeres Glück, mehr Gnaden und Wohlthaten von Gott, als wir, so freuen wir uns mit ihm, preisen wir dafür den lieben Vater im Himmel, und suchen ***

wir durch herzliche Theilnahme am Glücke unsers Nebenmenschen unsere eigene Glückseligkeit zu befördern.

o. Obschon wir erst in spätecn Zeiten leben, so können und sollen wir doch durch Treue und Eifer in der Erfüllung unserer Pflichten Gottes Liebe und Wohlgefallen ganz beson­ders zu verdienen trachten, damit wir würdig seien, am Tage des Gerichtes unter die ersten, unter die Auserwahlten, gezählet \ zu werden.