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se uns gesund wieder geben könnte; aber seikw Weisheit sieh' unser, und das Beste unserer lie­ben Verstorbenen weiter hinaus, und es gehöret zur Frömmigkeit gegen ihn. daß wir uns ihm un­terwerfen. Dort wird Heller Tag seyn, wo wir ihn in allen seinen Anordnungen loben werden.

Zwcy Tage waren verflossen,' und Jesus bestimmte sich nun wieder nach Judäa zu reisen, ungeachtet ihn die Juden hatten steinigen wollen: Lazarus, unser Freund, sagte er, schläft; aber ich gehe hin ihn vom Schlafe zu wecken." Ei« so sanftes beruhigendes Bild vom Tode, brachte Jesus unter die Menschen, damit sie die alte schreckende Vorstellung von einem Tvdesengel oder Würger fahren ließ n. Wir schlafen wi-klich im Tode, der Schlaf ist Ruhe nach ausgestaudenem Drangsale dieses Lebens, Möchte diese Vorstcl» lung auch unsere Schreckenbilder vom Tode ver­scheuchen, um wie viel ruhiger würden wir in das Vaterland guter Menschen hinüber schlummern!

Kaum war Jesus zu Velhania angekommen, so lief ihm Martha entgegen:Herr! sprach sie, wenn du wärest-hier gewesen, so wäre mein Bru­der nicht gestorben.^ (?§ war dirß ein sanfter Vorwurf, den sie die zärtliche Liebe zu ihrem Bru­der machen ließ, den sie aber sogleich durch ihr Vertrauen auf Jefum wieder gut machte.Aber ich weiß nun auch, fuhr siefort, daß Gott dir Alles, was du begehrest, geben wird." Tröstend sagte ihr Jesus:Dein Bruder wird auserstehen." Martha glaubte, Jesus verstünde dieß von der allgemeinen Auferstehung am letzten Tsge. Des»