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Wegen erwiedertc rr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird le« ~ ben, wenn er auch schon gcstorbln scyn wird; und jeder der lebt, und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? " Mar, 1ha legte hierauf ihr Glaubt nsbckcnntniß ab, Jesus sey des lebendigen Gottes Sohn, der in diese Welt gekommen ist, und eilte zu ihrer Schwester zurück mit der Nachricht, Jesus habe sie gerufen.
Wie viel des himmlischen Trostes liegt in Jesu Worten für Menschen, deren Herzen from, me Liebe und Freundschaft zusammenknüpfet! Mag sie der Tod trennen: so ist Jesus die Auferstehung und das Leben, und öffnet ihnen hierdurch die frohe Lussicht zum Wiedersehen in einer beffern Welt. Wie viel Trost für das siille, unerkannte vergessene Verdienst! Jener große Tag wird e- aus seiner Vergessenheit hervorziehen zum unsterblichen Lohne.
Maria erhob sich aksobald vom Orte ihre* Trauer, und eilte weinend zn Jesu. Die Juden, welche sie nach Gewohnheit alö Mitleidende besucht hatten glaubten sie eile zum Grabe, wohin sich öfters die Anverwandten der Verstorbenen begaben, eine Schmerzenslhrane da zu weinen, und folgten ihr eben auch gerührt nach. Sie siel Jesu zu Füßen, und wiederholte ihm im Gefühle des Schmerzeus den sanften Vorwurf ihrer Schwester, sein weiches Herz, als er selbst die Juden weinen sah, war zu gerührt, als daß er nicht selbst hätte weinen sollen. „Sehet, sagten die Juden, «<ie er ihn geliebet hat?" Andere, die ein härteres

