Mund, der mit drei halbrunden, scheibenförmig zusammengcdrück- ten Kiefern versehen ist, deren Schneiden mit zwei Reihen sebr feiner Zähne bewaffnet sind, sitzt in der Mitte der Scheibe. Tiefe Bildung der Kinnladen macht sie fähig, die Haut ohne bedeutende Wunden anzugreifen. Sie bewegen sich schlängelnd im Waffer, aber außer diesem machen sie wie die Spannraupen spannende Be­wegungen. Sie saugen das Blut der höheren Thiere und werden in der Medizin zu örtlichen Blutentlcerungcn benutzt. Doch von den vielen Arten ist es blos der große braune Blutegel, der sich hie­zu brauchen läßt.

Der S a n d w u r m.

Ist dem Regenwurm ähnlich, hat 13 Paar Kiemen und wird gegen einen Fuß lang. Man benutzt ihn als Köder (b»ü), und er findet sich zu Tausenden an den Seeküsten im Sand, wo er in senkrechten Löchern steckt, aus denen er den Kopf hervorstreckt. Im Darm findet sich nichts als Sand und Wasser.

Die Nereiden.

Haben einen langen zylindrischen Körper und einen deutlichen Kopf mit 45 Fühlern. Ter Mund ist mit 2 oder 4 Kiefern versehen. Kiemen fehlen oder sind einfache Hautläppchen.

Die gemeine Goldraupe.

Alle Borstenbündel spielen in den schönsten Regenbogenfarben, die an Glanz weder dem Gefieder der Colibri, noch dem höchsten Glanze der Edelsteine nachstehen. Dieser nahe verwandt ist

Die Eumolpe.

Sie hat keinen Filz auf dem Rücken, fünf Fühler, und ihr Rüssel verbirgt starke, hornartige Kinnladen.

Der Regenwurm.'

Der Körper besteht aus ungefähr 145 durch eine Querfurche ge- theilten Ringen. Bei großen Würmern findet sich an 28 bis 34 Körperringen ein fleischiger Wulst, dessen Bestimmung man noch nicht kennt. Er durchwühlt nach jeder Richtung hin die Erde, zu-