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einen großen Sturm. Sogar die Dienstboten betrachteten mich bereits als den künftigen Schwiegersohn und nannten mich stets — sehr zum Aerger der jjungen Gentlemen, der fünf MesstenrS Falk junivrS — „ihren jungen Herrn." Ich hatte mich übrigens so daran gewöhnt, Alles mit Gleichgültigkeit zu betrachten, daß sogar der Gedanke an die Rückkehr zu meinen Eltern kaum eine Erregung in meiner Brust bervorzurufeu vermochte, sintemal mir nur die Aussicht , meine kleine Schwester zu umarmen, einen Reiz bot, ohne daß ich mir einen Grund dafür anzugeben vermochte. Meine Einbildungskraft hatte mir zwar die Bilder meiner Eltern ziemlich vollständig gemalt, aber es fehlte mir an allen HülfSmitteln, um mir Hono- ria vergegenwärtigen zu können. Mit Angst dachte ich daran, sie könnte rothe Haare haben, wie Agatha Falk — ihr Teint möchte schwärzlich seyn, wie der von Miß Tabitha — vielleicht befaß sie gar die lichten grauen Augen von Miß Eudoeia — möglich daß ihre Figur haltungSloS und schlumpig war, wie die der Miß Eleanora — und ungeachtet deS Vergnügens,.das ich daran fand, den Jrr- lichteleien von Miß MiraS schwarzen Augen nachzujagcn, so dachte ich doch mit Zittern daran, Honoria möchte schielen, wie dieses lebhafte, hübsche Mädchen. Ich glaube, ich habe nun alle Erregungen eingestanden, die ich bei dem Gedanken an die Rückkehr zu meiner Familie erfuhr. In jener Periode war ich noch immer Quiet Troughton.
In meiner gewohnten, ruhigen und methodischen Weise bereitete ich Alles für meine Abreise vor. Mein würdiger Prinzipal konnte mich nicht begreifen. Er sagte, eS fehle mir an Lebhaftigkeit, als er über eine kleine Vorkehrung, die ich ruhig für meine Reise besorgte, in Leidenschaft gerieth. MrS. Falk meinte, ich habe keinen Geschmack, und ihr Auge lief an der Scala ihrer fünf Töchter hinunter. Die Söhne sagten mit höhnischen Blicken, ich hätte keine Seele, und die Töchter erklärten mit Seufzen, daß sie daö Herz an mir vermißten.

