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Mitte, in dem Stolze meines häuslichen Glückes will ich mein Herz seines Kummers entlasten und die Schleußenthore meines Innern öffnen."
„Ach, nein, ach, nein!" schluchzte die fette Mrs. Falk laut, wahrend Miß Agathe das Fläschchen mit kölnisch Wasser der Alters- reihe nach dmch alte Schwestern bis zu Miß Mira hinunterbot.
„Ja, ich will es — ich will mein Herz öffnen vor meinem mehr als Sohn und das Uebermaß meines Leides vor ihm ausgießen — mit einem Worte, da ich nie vor Morgen neun Uhr aufstchen kann — so will ich Mr. Tronghton heute noch Lebewohl sagen."
„Ach," zimperte Miß Agatha, „es ist etwas unbeschreiblich Herzzerreißendes um die Trennung von einem alten , lieben Freunde. Wahrhaftig, Papa hat alle unsere Gefühle ausgedrückt — ein Ausdruck , den nur die jungfräuliche Zurückhaltung unfern eigenen Lippen versagt. Aber glaubt mir, Mr. Ardent, wir rufen mit jenem herrlichen Manne des Alterthums — ,Alles, was der Pater gesagt hat, fühlen wir?"
Ich verbeugte mich gegen Miß Agatha und bemerkte ruhig, daß ich wahrscheinlich bald wieder zurücktehren werde.
„Nie!" rief Mr. Falk in prophetischen) Tone. „Nie! Ihr geht in ein Land der Verführung — in ein Land der Papisten — in ein Land der Buhlerinnen — in ein Land der Meuchelmörder. Ich sehe cS — ich sehe es — in ein Land, das einem ruhigen, wohlgezogeuen Jüngling, wie Ihr send, nur zum Verderben werden kann. In einem einzigen Tage habt Ihr Euch Eurer Religion — in einer einzigen Woche Eures Herzens cntschlagen — und in vierzehü Tagen - ist es um Euer Leben geschehen. Ihr müßt mir'ö nicht übel deuten,, aber mit Eurem ruhigen, nachgiebigen und schwachen Charakter werdet^ Ihr in jenem abscheulichen Treibhaus des Lasters rasch nachein-' ander Euern Glauben, Eure Gesundheit und Euer Leben verlieren."
Marryat's W. XVtl. Ardent Trougbton.
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