19

ute meine Hauptbücher besudelt und ebenso wenig versucht, meinen Töchtern die Köpfe zu verdrehen."

Er wandte sich dann mit einem strengen Blicke nach der Stelle, wo seine fünf Söhne bunt durch einander standen und vielleicht durch ihre Charaktere sowohl, als durch ihre Kraft das Sprüchwort von den Stäben darstellten.

»Ähr, Ardent," fuhr er fort,habt nie Euer Salair über­schritten, seyd nie spät in die Nacht hinein ausgeblieben, habt nie geraucht und nie nein, nie weder mir itttS Gesicht, noch hinter meinem Rücken mich den .alten Knaben- genannt. Ihr habt dem Gesinde nie Ungelegenheit, mir aber stets Freude bereitet. Regelmäßig gingt Ihr im Geleite meiner Familie zur Kirche wart stets Mor­gens der Erste im Kcmptoir und Abends der Letzte, der sich ent­fernte. Ihr seyd ein rechtschaffener, redlicher Charakter seyd im Besitze jener Eigenschaften, welche die Elemente einer wahren Größe andeuten -- und habt nie mit dem Mittagessen auf Euch warten lassen. Ihr werdet als der Besitzer einer Million sterben, und wenn Ihr in der begonnenen Laufbahn fortfahrt, so darf ich getrost hoffen, Euch eines Tages als Lordmajor dieser Hauptstadt zu sehen. Ihr werdet zu uns zurückkommen, Ardent, und wieder als Sohn unter uns weilen ein Musterbild kür diese jungen Bursche, welche kaum werth sind, Eure Brüder zu heißen. Vergeßt nicht, Ardent, im Glück oder Unglück werden die Thüren ^meines Hauses Euch stets offen stehen. Ihr seyd unter allen Umständen freundlich willkommen, und je schlimmer es Euch ergangen ist, desto wärmer wird der Em­pfang seyn. Ich muß jetzt zu Bette gehen, fühle aber, daß eS meine Pflicht ist, Euch zuvor noch meinen Segen zu geben, da ich mich sonst keines ruhigen Schlummers erfreuen dürfte (hier wurden die Augen des Herrn glänzend). Seyd gut, seyd weise, seyd klug haltet fest an Eurer Religion, aber ehrt Eure Mutter. Nehmt auf die Interessen Eures. Vaters mit derselben Wärme Bedacht, die Ihr für die uieinigen an den Tag gelegt habt und nun gute,Nacht und