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Düte von grobem Löschpapier, stecke diese in einen Trichter von Glas oder Porzellan, der auf eine Flasche gestellt ist und gieße den ausgepreßten Citronensaft hinein. Zuerst wird derselbe trübe durch das Löschpapier tröpfeln, nachdem du ihn aber einige Male wieder oben hinein­gegossen hast, wird er ganz klar durchlaufen. Aus 1 Quart Rheinwein - Gelee kläre etwa den Saft von 34 Citronen. Thue 1620 Loth vom besten Zucker (in kleine Stücke geschlagen) in eine Terrine, gieße 4 Flasche guten Rheinwein hinzu und lasse den Zucker sich auflöscn. Dann füge den geklärten Citronensaft und 3 Loth aufgelöste lauwarme Hausenblase hinzu, mische mittelst eines silbernen Löffels Alles gut untereinander, gieße noch so viel Rheinwein hinzu, daß die Quantität des Gelse 1 Quart beträgt, fülle ihn in eine Form und laste ihn auf Eis erstarren. Wenn der Gelee ange­richtet werden soll, so tauche die Form auf einige Augen­blicke in lauwarmes Wasser, nimm sie in die rechte Hand, schlage sanft dagegen, lege die linke Hand darauf, drehe die Form um, lasse den Gelee in dem Augenblick, wo er sich von der Form löst, von deiner Hand auf die Schüssel gleiten und nimm die Form ab. Alle Gelees und Cremes werden in derselben Weise auf die Schüssel umgestülpt.

796. Zelee von Rkarasguin. Mische etwa 6 Li- queur-Gläser voll Marasquin mit 1 Quart Rheinwein- Gelee oder Gelee von Kalbsfüßen. Man kann Pfirsi­chen oder andere Früchte, in Viertel geschnitten, hinzuthun.

797. Punsch-Zelee. Bereite einen Rheinwein-Gelee wie oben, nur nimm etwas Wein weniger und mische dafür etwa 4 Weinglas voll feinen Rum oder Arac darunter. Vielleicht wird auch etwas mehr Citronensaft und Zucker dazu nöthig sein. Lasse hierüber deinen Ge­schmack entscheiden.