Erster Brief.
An Rudolph von Grünberg.
Gestern kam ich hier bei meiner braven Tante an, und schon heute gebe ich Dir Ner chenschaft von dem, was ich hier fand. Freilich sagt mir der Kalender, daß wir erst seit vier Tagen von einander getrennt sind; allein mein Herz widerspricht ihm. ES müssen wenigstens so viele Monate seyn. Doch wozu diese Versicherung? Du weißt ja, wie sehr ich Dich liebe! Und nun kein Wort weiter davon. Wozu auch daS viele Sprechen über Dinge de- Herzens? —
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