Einleitung.

So lange man die Zeichenkunde, den Jnnbegriff von Zeichenkunst und Mahlcrcy, nur als eine Handarbeit behandelte, auf Farbenspiel mehf als auf Zeichnung und den regelmäßigen Abstuffungen von Licht und Schatten, sah, Zeichner denjenigen schon nannte, der irn Stande war, eine vorgelegte Zeichnung nachzuahmen, nur Beweise seiner geschickten Hand gab; so lange blie­ben Theorie und Ausübung getrennt, als trennten ste Welten ; und diese er­schaffende Kunst konnte sich nur mit langsamen Schritte ihrer Vollkommen­heit nahen. Man begnügte sich mit der Oberfläche, scheute sich die Natur tie­fer zu untersuchen. Nothwendiger Wei-

i