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den, suche man sich dasselbe zu erhalten; denn die Bes­sern der dienenden Classe sind am liebsten da, wo nebst guter -Begegnung am meisten zu verdienen ist; und man thut besser, eine rechtliche Person zu behalten, als, einer unbedeutenden Ausgabe wegen, eine andere an deren Stelle zu nehmen, mit deren Leistungen man noch un­bekannt ist. Ueberhaupt aber ist es besser, sich mit so wenigen Dienstboten wie möglich zu befassen, weil nach einer längst bekannten Wahrheit man von wenigen im­mer am besten bedient wird.

Erkrankten Dienstboten wird jede christliche Haus­frau, so lästig und unangenehm dieses für sie selbst auch seyn mag, keine mögliche Schonung und Pflege versagen. Ta indessen in einem solchen Falle das Betragen des Gesindes sehr verschieden ist, so finde ich am vernünf­tigsten, über das Verhalten gegen die Erkrankten mit einem menschenfreundlichen Arzte sich zu berathen.

Noch möchte ich einer angehenden Hausfrau" em­pfehlen, im Fall des Gesinde-Wechsels, diesem in den ersten Wochen viel zur Seite zu seyn, ihre Fähigkeiten zu prüfen und ihnen wiederholt freundlich zu sagen, wie man gewohnt ist und wünscht, die Arbeit eingerichtet zu sehn.

Nie muß rnan ohne Noch die Mägde von einem angefangenen Geschäfte zu einem andern rufen, weil die­ses sie mit Recht verdrießlich macht und Veranlassung zu Widersetzlichkeit wird, welches man durch vernüftigc Einrichtung und gelassenes Betragen vermeiden kann. Auch zu ihren Essen und Trinken lasse man dem Ge­sinde die erforderliche Zeit und störe sie ohne Noch nicht dabei. Noch muß ich nachträglich bemerken, daß ich mei- nen beiden Mägden, einer jeden wöchentlich 3 /* Pfd. But-