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die Magd heraus muß, um alles Erforderliche für ei­nige Groschen erst einzuholen. Es Ist dieses diel Zeit­verlust, und die Mägde werden mit Recht verdrießlich, weil sie bei dieser Gewohnheit gar zu oft eine schon an­gefangene Arbeit müssen liegen lassen.

Auch muß in den Wintermonaten für Aufbewah- rung von Rind- und Schweinefleisch gesorgt werden, welches besonders im Sommer gut zu benutzen ist, weil frisches Fleisch in heißen Gewittertagen oft in 24 Stun­den einen Übeln Geschmack annimmt. Geflügel, am vor-« hergcgangenen Tage geschlachtet, ist zu Suppen und Braten das Veste. Uebrigcns beschränkt man sich in warmen Tagen am klügsten auf Schinken, roh oder ge­kocht, Sommcrwurst, Rinder-, Ranch- oder gesalze­nes Fleisch, Rindszunge, sogenanntes Nagelfleifch vom Rind, geräuchert und geschnitten, roh gegessen.

Noch möchte ich einer jungen Frau sehr empfehlen, in allen schwierigen Fällen mit älteren verständigen Frauen sich zu berathen, sollten sie auch unter ihrem Stande seyn, und dann alles Bemerkenswerthe zu no- riren; dergleichen aus dem häuslichen Leben geschöpfte, auf Erfahrung gegründete Mftrheilungen sind Anfänge­rinnen im Hauswesen von unglaublichem Nutzen. Auch muß ich bemerken, daß man im Sommer sowohl robes wie gekochtes Fleisch, nie auch nur einige Minuten offen brnstelten darf, ohne beständig sein Augenmerk darauf zu richten. Schädliche Fliegen werden gleich sicb ein. sinden und ibre Eier so verstell: anznbringen suchen, daß sie mit Mübe ch nicht zu entdecken und. Bald rerwandeln sich diese Eier in ekelhafte Maden, welche auf dem Fleische sich ausbreiten, überall cinfreffcn und dasselbe unbrauchbar matfen, Das Fleisch mit Tüchern