20

r

- fyj/Ll-, tu

I

jv*c;

K*j*|

\r^u

ßfc$

] C:w*

etw?s liinsclileichend indem die Finger forthel­fen. Jeder Bissen, der genossen werden soll, wird mit einem Schnapp gleichsam weggefan­gen, woraus man deutlich sieht, dafs der Kran­ke den Einflufs des Willens auf die Muskeln zum Theil verloren hat. Zunächst reiht sich hieran schwere, unverständliche, stockende Sprache, unwillkührliches Schlenkern und Weg- werfen der Extremitäten, Achselzucken, Strau­cheln im Gehen, Trommeln und Zittern mit den Beinen, Trillern und Klimpern mit den Fin­gern, auch eine rotirende Beugung des truncus. Man ist mit beiden wohl angelegten Händen ebenso wenig im Stande das Zucken eines Glieds, das mehr ein Aufspringen und Hüpfen der Mus­keln ist, zu unterdrücken als es der Kranke beim besten Willen vermag. Vom Gesichterschneiden an bis zum Trampeln mit den Füssen ist er den ganzen Tag unaufhörlich in Unruhe und Thätig- keit, ohne eben dadurch ermüdet zu w r erden oder über unangenehme oder schmerzhafte Em­pfindungen zu klagen. In eine gewisse Apathie versunken ist er sich von dem widernatürlichen Zustande seines Körpers eigentlich nichts be- W r ufst. Wird jezt dem Uebel nicht ernstlich be­gegnet, hat es so drei bis vier Wochen gedauert, so tritt das dritte Stadium ein. 5) Die Gesticu- lationen werden in diesem so heftig, dafs der Kranke nun weder mehr zu gehen noch auf ei­

st