nem Stuhle zu haften vermag, er mufs zu Bette liegen und gefüttert werden, da er sich selbst nicht mehr helfen kann. Alle Zuckungen geschehen jezt nach einem gewissen Takte: bald werden nur allein die Arme grade aus oder zur Seite geschleudert, dann einmal heftig über der Brust gekreuzt, bald werden nur allein die Beine nach mancherlei Richtungen geworfen, dann der truncus blos oft gehoben und niedergelassen, der Kopf gedreht und gewendet, die Ge- siclitstheile machen die Tour mit, bald wechselt dies mit halbseitigen, bald über Kreuz gehenden mannigfaltigen Gaukeleien der Extremitäten ab, die nun immer mehr das Gepräge der Erschlaffung annehmen, wie denn nun auch der Kranke bestimmt über Erschlaffung klagt. Er verliert jezt auch meist die Sprache völlig, andre können bisweilen nur noch schnell ein einzelnes* oder halbes Wort heraus stossen, schlafen sehr unruhig und zucken auch des Nachts. Dieser hohe Grad dauert bei zweckmäfsiger Hülfe vom Anfang an gerechnet nicht leicht über.sechs Wochen. Die Zuckungen lassen nach, hören endlich ganz auf, die Sprache kommt wieder, es ist aber geraume Zeit erforderlich, bis die gehörige Sicherheit im Gehen wieder erlernt wird. Fieber habe ich nie dabei beobachtet.
* Die chronische unwillkührliche Muskelbewegung welche mehrere Jahre dauern kann, be-

