leicht ein ziemlich kleines, mageres, schwaches Kind; die nicht bald nachfolgende Nachgeburt aber war unter heftigen Schmerzen künstlich in der rechten Seite gelöfst, die Gebärmutter dabei wahrscheinlich mit den Nägeln verlezt, viel Blut verloren worden ; indefs befand sie sich drei Tage wohl.

Den Uten war das Milchfieber ziemlich stark gewesen. Den isten hatte sie sich eine halbe Stunde ausser dem Bette verweilt, alsbald aber Frösteln, darauf brennende Hitze, Irrereden, Neigung zum Erbrechen, Leib weh und unmäs- sige Sclwveisse bekommen, Milch war sehr we- nig in den Brüsten; die Lochien in Ordnung.

Eine Mixtur aus dem Crem. tart. Boraxat. 1 zwei Ausleerungen besserten alles, so dafs am i3ten des Abends der Puls nur noch etwas schnell, der Unterleib beim Hüsteln und Räus­pern nur noch etwas empfindlich war.

Den l^ten verschwand auch lezteres auf eine Oelmixtur mit Doppelsalz völlig. Es brach ein allgemeines Friesei aus, die Milch mehrte sich in den Brüsten und alles gieng fortan gut.

Den asten starb das Kind, nach mehrere Ta­ge erlittenen Convulsionen, wobei die Milch der Wöchnerin sich wieder merklich vermin­derte. An diesem ohnehin kühlen Tage hatte