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erfülle euch, und es möge diese heilige Stunde an uns allen zum Segen werden. Amen.
a. Einleitender Gesang.
Auf, auf, mein Geist, entschwinge Dich Der dunkeln Erdenmacht!
Der hohe Himmel öffnet sich ,
Und glänzt in heil'ger Pracht.
Es sitzt der Herr auf lichtem Thron,
Die Frommen steh'n ringsum \' ׳ . v
Und finden Heil und ärndten Lohn Zn Gottes Heiligthum.
Drum, meine Seele, strebe zu,
Den Will'n des Herrn zu thun;
Einst, wirst auch Du, einst wirst auch Du Zm Schirm des Höchsten ruh'n.
M d. Betrachtung.
' Allmächtiger, großer Gott! Du hast die Himmel ausgedehnt, und die Erde gegründet, und hast den Menschen auf Erden ge- schaffen, und ihn zum Herrn Deiner Geschöpfe eingesetzt. Es ist der Geist des Menschen, den Du mit so großer Pracht und Herr״ lichkeit gekrönt hast; seine Seele ist ein Antheil von oben; und vermöge feiner Vernunft, des Abglanzes himmlischer Weisheit, steht er als Stellvertreter des Allerhöchsten da. In Aehnlichkeit mit Gott ist er geschaffen-; sein Ebenbild hat der Herr ihn ge- nannt. Er gab ihm Kraft, zu denken und zu forschen über alle Dinge; er schaut mit erhabenem Antlitze zum Himmel empor und reiht sich den höhern Wesen an. Ein zahlloses Heer stummer Ge- schöpfe umgiebt ihn; er steht als Herr in ihrer Mitte, und die stummen Diener gehorchen seinem Willen. Gott legte Gefühl und Empfindung in seine Seele, und gab ihm ein Herz, welches allem Leidenden theilnehmend sich zuw'ende, welches ihn antreibe, an der Stelle seines Herrn, das Gute zu thun und Wohlthaten tim sich auszuftrcuen. Zn seinem Innern hat Gott ein Licht aufgezündet, welches alle Kammern durchleuchtet. Dieses Licht erhellet seinen Geist, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden, und erwärmt zugleich sein Herz, was gut und edel ist, mit Liebe zu umfassen, das Böse aber mit Abscheu von sich zu weisen. Mit allem Guten
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