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Mangel zu schützen, geräth er auf den unglücklichen Ausweg, sein Rohmaterial zu verpfänden; dieses ist die erste Stufe abwärts, die andern folgen nur zu rasch, Arbeitshaus und zuletzt Bettel.

Um den in Vorstehendem nur in kurzen und schwachen An­deutungen geschilderten Schwierigkeiten zu begegnen, wandte die vorhin erwähnte Fräulein Gilbert, die wohlthätige Stifterin des Institutes, sich an ein Comite, zusammengesetzt aus einfluß­reichen und tüchtigen Männern, und um den nutzbringenden Kreis des Institutes nicht zu begrenzen, sollte dieses Comite eine Ge­nossenschaft zur Beförderung des allgemeinen Wohlstandes der Blin­den werden.

Die blinde Dame, welche dieses Werk begonnen, machte schon, nachdem sie zuvor Reisen unternommen, alleinstehend im Mai des Jahres 1854 einen Versuch, und erst im Juli des folgenden Jah­res erging ein Aufruf zum Steuern von Beiträgen, indem sie zu­gleich den Wunsch aussprach, ihren nur in kleinem Maßstab an­gelegten Plan erweitern zu können. Freunde und solche, welche Beiträge gezeichnet, traten achtzehn Monate später zusammen, um die kleine Schöpfung, aus Privatmitteln hervorgegangen, derartig zu erweitern, daß sie eine große öffentliche Anstalt werde, zugleich auch die hiezu nöthigen Mittelfestzusetzen und die Beschaffung der­selben zu ermitteln. Nachdem die Stifterin durch Ueberweisung von 2000 Pfd. Sterling ein Grundcapital für die Anstalt geschaffen, sucht die Gesellschaft selbst durch Sammlung von Beiträgen jenes Kapital zu vermehren, um dadurch in den Stand gesetzt zu wer­den, die bis jetzt noch kleine Anstalt immer mehr zu erweitern und mithin immer mehr Blinden eine hülfreiche Hand bieten zu können. Der nächste Zweck der Anstalt ist, als Ergänzung der bereits be­stehenden Blindenschulen zu dienen; dieselbe ist in trüben Tagen gleichsam das Auge des blinden Arbeiters; sie ist ihm behülflich, ein Handwerk zu lernen, im Fall er noch keines gelernt hat oder das bereits erlernte nicht der Art ist, daß er durch dasselbe seine Existenz finden kann; sie vertheilt zugleich die Arbeit, welche sie verabreichen kann, in liebreicher und freundlicher Weise. Ob dieses viel oder wenig ist, hängt natürlich davon ab, ob viel in dem Laden, dessen wir schon erwähnt haben, an Bürsten, Matten, Kör­ben u. s. w. abgesetzt wird.

Dieser Laden ist der Berührungspunkt zwischen den Käufern und den blinden Männern und Frauen; es ist nie die Absicht ge­wesen und würde wohl auch nicht thunlich sein, denselben völlig unabhängig hinzustellen. Alle durch denselben verkauften Gegen­stände werden an die Privatkunden für die gewöhnlichen Verkaufs­preise abgesetzt: der errungene Verdienst wird dagegen den blinden Arbeitern ohne jeden Abzug für den Verkauf derselben oder für die Unterhaltung des Ladens ausbezahlt. In dieser Weise wird

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