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Glaubens. Was ich nicht sehe, das glaube ich, und was ich nicht begreife, das bete ich an. Dein Leib, mein Jesu! den du aus Maria, der Jungfrau genommen, dein Blut, das du am heiligen Kreuze vergossen hast, ist allhier zugegen; als wahren Gott und wahren Menschen finde ich dich unter diesem Brote verborgen; du bist hier so unermeßlich, wie im Himmel, so barmherzig und freigebig, wie zur Rechten deines himmlischen Vaters. O lebendiger Sohn Gottes! die Wunderwerke deiner Liebe ent­zücken meinen Geist; ich fühle die Glückseligkeit der heil. Engel, welche das im Himmel loben und prei­sen, was ich auf Erden unter der Brotesgestalt ver­hüllt schaue. Ich glaube an dich, o Gott! wie auf dem Throne deiner Herrlichkeit, so im Fleische un­serer Vergänglichkeit, der du dich von den Engeln nur beschauen, von den Menschen aber genießen lassest, der du so oft schon zur Speise des Lebens mir geworden bist. Du selbst hast es gesagt, daß du in diese Gestalten dich hüllest, und in diesem Glauben verharre, für diesen Glauben sterbe ich, so daß keine Pein, kein Wechsel der Zeiten meinen Sinn zu ändern vermöchte; denn in diesem Glauben kann ich so wenig irren, als du in deinen Worten betrügen kannst.