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Die Befestigungen von Genf find von keinem Nutzen für die Vertheidigung der Schweiz.

Die äußerste Vertheidigungslinie der Schweiz gegen Westen ist im südlichen Theile dieser Grenze anerkanntermaßen der Theil des Waadtlandes zwischen dem Neuenburger- und Gen- sersee. Sie ist im Allgemeinen durch die geographischen Ver­hältnisse der ganzen Gegend und im Besondern durch die für den Vertheidiger günstigen topographischen Verhältnisse jener Strecke zwischen beiden Seen bestimmt.

Die Operationsbasis der französischen Armee um durch jene Oeffnung zwischen den genannten Seen in die Schweiz zu drin­gen, ist die Linie der französischen Festungen im Jura, vermit­telst welcher Frankreich in strategischer Beziehung im Besitz ist der ganzen Jurakette jener Gegend mit allen Thälern, Straßen und deren Einmündungen in die schweizerische Ebene.

Die Verbindungslinie zwischen Genfund der schweizerischen Vertheidigungslinie ist ein Defilü zwischenSeeund Jura, dasauf seiner ganzen Länge die Fronte der französischen Operations­basis in der Flanke hat. Dieses Verhältnis das für sich schon die Verbindungslinie vernichtet, hat durch die Erbauung des Fort des Rousses seine schärfste Ausprägung erhalten. Diese groß­artige Festung mit ihren ringsum in die Felsen gehauenen Gräben liegt nur drei Stunden vom See entfernt im Jura, beherrscht drei Straßen und deren Einmündungen in die Ebene