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AuS den Thaten der Edelsten/ die auf dieser Welk gelebt habe»/ sucht der Vater im Kinde jenes. Bild zu gestalten. Er erzählt ihm von ihnen Geschichten/ und sagt ihm am Ende jedeömal/ waS in denselben der ewigen Heiligkeit würdig/ waö darinn Gott ähnlich war/ denn

Wohl ist die Sonne in Goldespracht Allseegenreich / allmild ,

Für Gut' und Böse Tag und Nacht/

Der ew'gen Liebe Bild.

Doch mehr noch ist's der edle Man»/

In allem was er thut;

Sein leuchtend Werk/ wir sehenS an/

Und jubeln:Gott ist gut!"

Voltes Menschentreun-lichKerl oEenbart sich er­kenntlich un- nachahmlich dem reinen Vemüthe in

Christo.

Aber in welchem Menschen ist jenes Bild ganz getrof­fen/ in welchem ganz rein und mackelloS?- ES mache sich der Erzieher/ seinen Zöglingen eS vorzuhalten/ aus vie­len zusammen/ jedem daö Gute entnehmend/ in Gedanken selbst ein solch ganz reineS/ mackelloses Bild. Aber daS wird sicher doch unvollkommen und unbestimmt auSfallen/ indem der eine zu viel und der andere zu wenig hineinlegt / je nach­dem sein Verstand und seine Neigungen beschaffen sind. Ist denn im ganzen Menschengeschlechte kein Menschenkind/ das alle Züge der Gottähnlichkeit an sich darstellt / alle vollkommen und ganz deutlich und klar und zugleich freundlich/ liebreich und anziehend in seiner Per­son vereinigt? O/ kennt ihr ihn denn nicht/ den Menschen- sohn/ in welchem GotteS ganze Fülle leibhaft wohnt/ den Abglanz seiner Herrlichkeit/ und daS Ebenbild seines WesenS/ durch welchen GotteS Menschenfreundlichkeit uns offenbar