Die Nadel sticht, verwundet, näht, befestigt, bricht ab, rostet.
Das Messer schneidet, stumpft ab, nutzt ab, biegt sich.
Glas zerbricht, klingt, schneidet, zerspringt, zersplittert.
Ein Dieb stiehlt, bricht ein, flieht, sitzt, wird ergriffen, verfolgt, gefeffelt, eingekerkert, verhört, verurtheilt.
Tie Feder schreibt, kratzt, malt, sticht, biegt sich, bricht ab, — wärmt, bedeckt, fliegt.
Der Mantel schützt, bedeckt, erwärmt, verbirgt, verhüllt.
Der Soldat ficht, kämpft, schießt, exercirt, marschirt, schildert, steht Wache, reitet, fährt.
Der Arzt heilt, untersucht, verordnet, verbietet, untersagt, verschreibt, hilft, eilt.
Das Auge sieht, öffnet sich, schließt sich, bricht, ermüdet, erkrankt, erblindet, funkelt, blitzt, droht, spricht, warnt, ermuntert.
Die Zunge schmeckt, spricht, leckt, schleckt, sticht, verwundet.
Tie Glocke klingt, läutet, tönt, bruunnt, klingelt, hängt, schwebt, zittert, schwingt, ruft, verkündet, klagt.
Das Ohr hört, lauscht, spitzt sich, schmerzt.
Tie Maus nagt, pfeift, entflieht, nascht, riecht, beißt, stirbt.
Aufgabe 2.
Hier genügt ein Prädikat, da schon hierdurch eine große Menge verschiedener Bewegungen zum Ausdruck gelangt.
Der Mensch geht. Ter Lahme (ein Lahmer) hinkt. Der Greis wankt. Der Verfolgte (ein Verfolgter) läuft. Der Frosch hüpft. Das Pferd trabt. Der Storch schreitet. Ter Fisch schwimmt. Die Schwalbe schießt. Die Fledermaus flattert. Tie Ente watschelt. Der Schwan rudert. Die Mücke tanzt. Der Hirsch springt oder rennt. Die Raupe kriecht. Das Eichhörnchen klettert. Der Fluß fließt. Der Wagen rollt. Der Schlitten gleitet. Das Schiff segelt. Die Kugel fliegt. Der Rauch steigt, wirbelt, zieht, kräuselt sich. Der Schnee fällt. Ter Blitz zuckt. . Die Heerde treibt. Das Schwein wälzt sich. Der Erschreckte stutzt. Der Geängstigte zittert.
Aufgabe 3.
Das Pferd wiehert. Der Ochse brüllt. Das Kalb blöckt. Tie Ziege meckert. Das Schwein grunzt. Das Ferkel quiekt. Der Hund bellt. Die Katze miaut. Der Hahn kräht. Tic Henn^ gackert. Der Truthahn kollert. Tie Drossel pfeift. Tie Taube girrt. Die Lerche trillert. Die Schwalbe zwitschert. Die Wachtel ruft. Die Nachtigall schlägt. Der Rabe krächzt. Tie Gans schnattert. Der Papagei plappert. Der Storch klappert. Die Schlange zischt. Der Frosch quackt. Der Wolf heult. Der Bär brummt. Die Biene summt. Das Heimchen zirpt.. Der Lustige lacht. Der Betrübte weint. Der Sorgenvolle seufzt. Der Verdrießliche murrt. Der Schläfrige gähnt. Der Schäfer bläfft (tutet). Der Wächter schnarrt. Die Trommel wirbelt. Tie Trompete schmettert. Die Kette klirrt. Die Thür knarrt. Der Theekessel singt, summt, brodelt. Der Donner kracht, grollt. Das Laub rauscht, flüstert.
Wenn diese drei Aufgaben inündlich durchgenommen sind, so kann — wenigstens von den geweckteren Schülern — verlangt werden:
a. Schreibt 16 (20, 24) Namen für Dinge auf, und sagt von diesen aus, was sie thun oder thun können.
b. Setzet zu folgenden Hauptwörtern ein passendes Thätigkeitswort in aussagender Beziehung:
Fleisch, Wein, Bier, Milch, Silber, Pech, Leim, Holz, Blei, Wärme, Geduld, Fleiß, Friede, Unfriede, Hochmuth, Stolz.
Es würden dazu etwa folgende Aussagen passen: nährt, erfreut, stärkt, labt, glänzt, besudelt, bindet, schwimmt, sinkt, treibt, überwindet, erwirbt, ernährt, verzehrt, fällt, brüstet sich oder prahlt.
Aufgabe 4.
Bisher ist ausgesagt, was die Dinge thun; es sind Thätigkeitssätze gebildet, in denen ein Hauptwort und ein Thätigkeitswort die nothwendigen Satzglieder bildeten. In dieser Aufgabe soll ausgesagt werden, wie die

