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Z. An einen ungenannten Pfarrer.

Landshut, 1. März 1817.

Da Sie mich mit den Verunglimpfungen be­kannt machen, mit welchen meine Orthodoxie in An­spruch genommen wird, so schreibe ich Ihnen, vor Gott, und zwar als wenn ich "jetzt vor seinem Rich­terstuhle erscheinen müßte.

Der Allsehende weiß, daß ich nicht lüge, und vor seinem heiligsten Auge bekenne ich und be­zeuge ich:

1) daß ich den angeblichen Hypermysticismus nie gelehrt habe und von innerem Leben nie etwas Anderes behauptet habe, als was Thomas von Kem- pis, Salesius, Scupuli gelehrt haben (veus seit quod non mentior);

2) daß ich die heiligen Sacramente weder für dir Wiedergeborenen noch für die Unwiedergeborenen je für überflüssig gehalten, sondern stets geglaubt und gelehrt habe, daß der Glaube, die guten Werke und die Empfangung der heiligen Sakra­mente nothwendig seyen zum ewigen Heile (Deus seit quod non mentior);

3) daß ich weder den Verfasser des Triumphes der Religion noch einen andern Mann, der im Ernste zu unserer Kirche übergehen wollte, von diesem Uebergange abgehalten, vielmehr Unzählige, die im katholischen Glauben wankten, darin be­festigt habe und die Wahrheit der katholischen