Religion vor Juden und Heiden, vor Katholi­schen und Nichtkatholischen, höchst glaub-, ehr- und annehmungswürdig mit Wort, Leben und Schriften dargestellt habe (Deus seit quod non mentioi);

4) daß ich nie gelehrt habe, daß sich ein Protestant mit der fides implicita begnügen könne, sondern vielmehr seiner Erkennmiß von der Noth- wendigkeit des öffentlichen Bekenntnisses zur katho­lischen Kirche Folge leisten müßte, sobald er zu dieser Erkenntniß gebracht werden könnte (Deus seit quod non mentior);

5) daß ich nie gelehrt habe, daß der Glaube an Christus den katholischen Christen ausmache, son­dern vielmehr die drey Grundlehren, Ein G o tt^. Ein Mittler, Eine heilige Kirche, die drei Grundlehren der Religion, die Christus ge­lehrt, und die Kirche, die Er gestiftet, seyen (Deus seit quod non mentior);

6) daß mir nie auch der bloße Gedanke in den Sinn gekommen fey, alle christlichen Confcssionen zu amalgamiren, sondern daß vielmehr überall neben der heiligen Schrift auch die Tradition und die amtliche Erklärung der Kirche für das Criterium completum yeritatis Catholicae anerkannt wer­den müssen (Deus seit cpiod non mentior);

7) daß ich die gotteslästerliche Meynung, als könnte eine wiedergeborne Weibsperson Beicht hören und lossprechen und als wenn dabei oseula und dergleichen erlaubt wären, stets für eine abscheu-