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liche und der Einsetzung Christi und aller Ehr­barkeit schnurgerade widerstreitende Irrlehre ge­halten und als solche verdammt habe (Deus seit quod non mentior);

8) daß ich endlich in jener unglücklichen Krists Deutsch­lands, wo nicht sowohl der unterscheidende Lehr- Begriff der katholischen Kirche angestritten, als vielmehr die göttliche Sendung Jesu, die Ver­söhnungslehre, die Auctorität der Schrift, ja selbst die Unsterblichkeit der Seele unter die Fabeln ge­rechnet wurden und Christus nicht für mehr als ein jüdischer Rabbi gehalten ward ... daß ich, sage ich, in dieser Krisis es für meine Pflicht ge­halten habe, die gemeinsame Sache des Christen­wider die Begriffe der Gegner zunächst zu ver­therdigen, ohne (wohlgemerkt!) ohne dem un­terscheidenden Lehrbegriffe der Kirche je das Ge­ringste zu vergeben. So haben Augustinus und andere Vater vorzüglich gegen die herrschenden Irrthümer gekämpft (Heus seit quod non mentior).

Diese Erklärungen sind aus meinem innersten Bewußtseyn, und daher kömmt der Trost Gottes, baß ich bey allen Verunglimpfungen ruhig fortarbeite, so wie ich in den Osterferien auf meinem Frühmeß- beneficium, von dem ich so eben hiehergekommen bin, achtmal gepredigt habe.

Ich schließe mit dem Worte:

Hoc est yere Apostolicum: bene facere et male audire.